Home
Über mich
Deutsche Hauben
Meine Vögel
Vogelhaltung
Ernährung
Schauvögel
Ausstellungserfolge
Links
 


Die Schauvögel

 

Hier ein Überblick in den gemeinsamen Standart von AZ- und DKB über die beiden Arten von Vögeln die in meiner Vogelzucht beheimatet sind.

 

Allgemeine Richtlinien für Farben- und Positurkanarien

Hier der gelbe Farbkanarie:

Der Standard beschreibt den jeweiligen „Idealvogel“ nach dem derzeitigen Zuchtstand. Er dient dem Preis- bzw. Zuchtrichter als Grundlage bei der Bewertung.

Außerdem soll der Standard allen Züchtern dazu dienen, in starker Anlehnung an den COM-Standard, ihre Zucht nach den vorgegebenen Richtlinien aufzubauen.

Messung des Vogels

Der Vogel wird in der Idealhaltung / Arbeitshaltung über seine Körperachse von der Kopfplatte bzw. Schnabelspitze  bis zum Schwanzende gemessen.



Die im Standard stehende Größenangaben beziehen sich grundsätzlich auf die dargestellten Messungen des Vogels in der Idealhaltung / Arbeitshaltung.

1. Allgemeine Ausschlußgründe für die Bewertung bei Farben- und Positurkanarien sind:

        

-          Krankheit (Blindheit, Anfälle, Pocken u. a.),

-          erkennbare Verletzungen und Schwellungen,

-          fehlende Kralle(n) (Ausnahme: beschnittene Nägel bei Mehringer, AGI, Pariser Trompeter und Paduaner)

-          steife Zehe(n) (Schlidderer)

-          gebrochene(r) Flügel

-          deformierter Schnabel

-          Lumps (Zysten)

-          starke Mauser

-          Jugendgefieder

-          erkennbarer Parasidenbefall

-          erkennbare Manipulation am Vogel (beschnittene Gefieder, angefärbtes Gefieder oder gefärbte Hornteile u. a.)

-          manipulierte Ringe, Zweitringe, Vögel ohne Ringe und sonstige Manipulation jeglicher Art

 

2. Besondere Ausschlußgründe bei Farbkanarien sind:

 

       Bei Lipochromvögeln – Jegliche Art von Melaninflecken (Gefieder und Hornteile)


 


Bewertungsskala

Lipochrom (30 Punkte)

Das Lipochrom „gelb“ im Klein- und Großgefieder muss gleichmäßig ausgefärbt sein.

Die Augenfarbe ist kein Bewertungskriterium.

 

Kategorie (25 Punkte)

In dieser Position wird die „Intensität“ eines Vogels (intensiv, schimmel) bewertet.

Das heißt die Ausbreitung der Fettfarbe.

-          bei intensiv bis in die Federspitzen

-          bei schimmel mit fettfarbfreier Säumung der Federn

 

Gleichmäßigkeit und einheitliche Fettfarbe    = Bewertungsposition Lipochrom.

Zuviel oder fehlende Fettfarbe                        = Bewertungsposition Kategorie.

 

Intensive Vögel zeigen keinen Schimmelanflug. Die Fettfarbe ist kräftig leuchtend und reicht bis in die Spitze jeder Feder. Jeglicher Schimmelanflug ist fehlerhaft.

Schimmelvögel zeigen einen feinen gleichmäßig verteilten Schimmelbelag, der durch die fettfarbfreie Säumung der Feder entsteht und über den ganzen Körper verläuft. Schimmelballungen und fehlender Schimmel sind fehlerhaft. 

 

Gefieder (15 Punkte)

Das Gefieder ist lückenlos und liegt glatt an. Schwanz- und Flügelfedern sind vollzählig vorhanden. Der Schwanz ist gut geschlossen, symetrisch und leicht gekerbt. Die Länge des Schwanzes ist zum Körper passend.

 

Form und Größe (15 Punkte)

Der Kopf ist allseits gerundet und geht in einen kräftigen Nacken und etwas abgesetzten Hals über. Die Rückenlinie setzt sich über die Flügel ohne erkennbare Einbuchtung gerade bis zum Schwanzende fort. Die Brust ist leicht gerundet. Die Flügel werden am Körper anliegend getragen und dürfen sich nicht ständig kreuzen.

Die Größe

Die Größe ist 13,5 bis 14,5 cm.

 

Haltung (10 Punkte)

Die Haltung beträgt etwa 45° zur Sitzstangenebene. Der Vogel zeigt sich lebhaft, gutes Schautraining ist erkennbar.

 

Gesamteindruck (5 Punkte)

Der Gesamteindruck berücksichtigt nochmals die einzelnen Positionen des Vogels und die Art, wie er sich im Schaukäfig zeigt. In dieser Position wird außerdem die Sauberkeit des Vogels und des Käfigs Berücksichtigt.

 

Das war die Standardbeschreibung für den gelben Farbkanarien, nun folgt noch die Standardbeschreibung für den gelben Deutsche Hauben Vogel.



 


Bewertungsskala

 

Haube (20 Punkte)

Diese geht – der ovalen Kopfform entsprechend – von einem deutlichen kleinen Mittelpunkt aus. Von der Seite betrachtet, reicht die Begrenzungslinie der Haube den Schnabel teilweise bedeckend in leicht geschwungener Linie bis in den Nacken. Der Übergang der Haube ins Nackengefieder ist lückenlos.

Das Auge ist sichtbar.

 

Farbe (20 Punkte); Form (15 Punkte); Gefieder (15 Punkte); Größe (10 Punkte); Haltung (10 Punkte); Gesamteindruck (10 Punkte);

Bei diesen Bewertungskriterien sind die gleichen Ansprüche zu stellen wie bei den Farbenkanarien.

 

Hier noch einige Grundsätze über die Kanarienzucht

Grundsätzliches:
Hier einige Grundsätze der organisierten Kanarienzucht wie sie im gemeinsamen Standart von AZ und DKB für Farben- und Positurkanarien beschrieben sind.
1. Gesundheit der Elterntiere                                                                                                                       Für die Zucht von Kanarienvögeln sind vitale Erbgesunde Tiere, die in rassespezifischer Haltungsform in Menschenobhut gehalten werden, unerlässlich.
2. Artgebundenes Fortpflanzungsvermögen wird durch selbstständige Kopulation, Brut und Aufzucht bestimmt.                                   
Dabei ist Ammenzucht kein gewolltes Praxismodell, weil dadurch die Sicherung gesunden Erbgutes verhindert wird.                                                                                                                             Ausreichend große Flugkäfige sind in der Zeit vom Verlassen des Nestes bis zur Geschlechtsreife für die gesunde Entwicklung erforderlich.
3. Rassen behalten wie die Arten ihre naturgebundene Wandelbarkeit (Mutablität)
4. Die jährlichen Bewertungen berücksichtigen lediglich den Zuchtzustand der gerade lebenden Generation.
5. Hausrassen sind kultureller Ausdruck ihrer ursprünglichen Heimatregionen und dort begründetem gemeinsamen Züchterwillens. Sie stellen deshalb lebendes Kulturgut dar.
6. Rassenideale sind keine  statisch dauerhaften Musterbilder.
Die Entwicklung einer Rasse auf dem Weg ihrer Keimbahnen in Menschenobhut folgt denselben Naturgesetzen, wie die Entwicklung der freilebenden Arten. Extreme Merkmale, die biologische Grundfunktionen beeinträchtigen, sind unerwünscht.
7. Die Lenkung (Selektion) der Rassenbilder bedeutet ständige Herausforderung an Ethik und Verantwortung der Züchter.



Aus züchterischen und Tierschutzrechtlichen Gründen ( § 11b Tierschutzgesetz ) sind folgende Verpaarungen zu unterlassen:
                                 1.  dominant weiß    x    dominant weiß
                                  2.  intensiv             x    intensiv
                                   3.  Haube               x    Haube

 
Top